Bündnis "Nicht am Menschen sparen"
Bürokratie abbauen. Mehr Zeit für Menschen schaffen.
Das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau unterstützt gemeinsam mit dem Ortenau Klinikum das Bündnis „Nicht am Menschen sparen“. Wir setzen uns dafür ein, dass notwendige Einsparungen im Sozialbereich nicht zulasten der Menschen gehen, die auf Pflege, Betreuung und Unterstützung angewiesen sind.
Unser Ansatz: unnötige Bürokratie reduzieren, Prozesse vereinfachen und Digitalisierung dort sinnvoll nutzen, wo sie Beschäftigte entlastet. Denn die gewonnene Zeit soll dort ankommen, wo sie am wichtigsten ist – bei den Menschen.
Pflege und Betreuung brauchen Zeit
Gute Pflege und Betreuung leben von persönlicher Zuwendung, Vertrauen und Zeit füreinander. Gleichzeitig gehören Dokumentation, Nachweise und administrative Abläufe selbstverständlich zum Alltag einer Pflegeeinrichtung.
Viele dieser Anforderungen sind notwendig und leisten einen wichtigen Beitrag zu Qualität, Sicherheit und Transparenz. Wo Informationen jedoch mehrfach erfasst werden müssen, unterschiedliche Verfahren nebeneinander bestehen oder Medienbrüche zusätzlichen Aufwand verursachen, entstehen vermeidbare Belastungen.
Deshalb unterstützen wir das Bündnis „Nicht am Menschen sparen“. Wir wollen dazu beitragen, unnötige Bürokratie abzubauen und Abläufe einfacher zu gestalten – ohne bei Qualität, Sicherheit oder der Unterstützung unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu sparen.
Das wünschen sich unsere Heimbewohnerinnen und -bewohner
„Hin und wieder “Mensch ärgere dich nicht” spielen wäre schön.“
Bewohner des Pflege- und Betreuungsheims Ortenau
„Mir ist wichtig, dass Zeit für ein Gespräch bleibt.“
Bewohnerin des Pflege- und Betreuungsheims Ortenau
Digitalisierung soll Menschen entlasten
Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Richtig eingesetzt kann sie wiederkehrende administrative Aufgaben vereinfachen, Doppelarbeit vermeiden und Informationen schneller verfügbar machen.
Durchgängige digitale Prozesse, möglichst einheitliche Standards und weniger Medienbrüche können Beschäftigte entlasten. Entscheidend ist dabei nicht die Technik an sich, sondern ihr Nutzen für den Alltag.
Unser Ziel:
Prozesse so gestalten, dass mehr Zeit für das bleibt, worauf es in Pflege und Betreuung ankommt – die persönliche Zuwendung zu unseren Bewohnerinnen und Bewohnern. Dieser Absatz ist auch strategisch zukunftsfähig: Das Bündnis selbst will Standardisierung und Digitalisierung in seiner nächsten Phase stärker als konkrete Instrumente des Bürokratieabbaus herausarbeiten.
Gemeinsam für weniger unnötige Bürokratie
„Nicht am Menschen sparen“ ist ein wachsendes Bündnis sozialer Einrichtungen, Fachverbände und Träger aus Baden-Württemberg und dem gesamten Bundesgebiet. Gemeinsam setzt es sich dafür ein, soziale Leistungen zu sichern und vorhandene Ressourcen besser einzusetzen. Darunter grafisch kompakt:
Das Bündnis setzt sich ein für:
- systematischen Bürokratieabbau im Sozialbereich
- stärker digitalisierte Verwaltungsprozesse
- einheitlichere Standards und Verfahren
- die Übertragung erfolgreicher Lösungen in die Fläche
- eine aktive Einbindung sozialer Träger in Reformprozesse
Warum wir uns beteiligen
Kathleen Messer, Pflegerische Vorständin des Ortenau Klinikum:
Wer eine verlässliche Pflege und soziale Versorgung langfristig sichern will, muss diejenigen stärken, die tagtäglich für Menschen da sind. Dazu gehören tragfähige finanzielle Rahmenbedingungen ebenso wie Strukturen, die es unseren Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Zeit und Ressourcen möglichst unmittelbar für die Menschen einzusetzen.
Kathleen Messer
Marco Porta, Heimdirektor:
Gerade angesichts der demografischen Entwicklung und des wachsenden Bedarfs an Pflege und Betreuung müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass die vorhandenen Ressourcen dort ankommen, wo sie gebraucht werden: bei den Menschen.
Marco Porta
Unterstützen Sie die Petition
Je mehr Menschen sich beteiligen, desto stärker wird das gemeinsame Signal:
Soziale und pflegerische Leistungen müssen gesichert und unnötige administrative Belastungen konsequent reduziert werden.
Unterstützen auch Sie die Petition des Bündnisses „Nicht am Menschen sparen“.
Kontakt Pflege- und Betreuungsheim
Hauptstandort
Pflege- und Betreuungsheim Ortenau
Fußbach 5
77723 Gengenbach-Fußbach
Heimdirektor
Marco Porta
Tel. 07803 805-1000
Fax 07803 506-9989
E-Mail: marco.porta(at)ortenau-klinikum.de
Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“
Tagesbetreuung und ambulante Wohngruppe
Am Sportplatz 3 b
77781 Biberach
Hausleitung
Shirin Strosack
Telefon: 07835 6348827
E-Mail: shirin.strosack(at)ortenau-klinikum.de
Haus am Harmersbach
Spitalstr. 11b
77736 Zell a. H.
Hausleitung
Bianca Leberfing
Tel.: 07803 805-3400
E-Mail: bianca.leberfing(at)ortenau-klinikum.de
Haus Bernhard
Zentrum für Gesundheit Oberkirch
Franz-Schubert-Str. 15
77704 Oberkirch
Hausleitung
Sarah Widmann
Tel.: 07803 805-3700
E-Mail: sarah.widmann(at)ortenau-klinikum.de
Haus Martin
Zentrum für Gesundheit Gengenbach
Leutkirchstraße 32 c
77723 Gengenbach
Hausleitung
Bernd Zehnle
Tel.: 07803 805-3800
E-Mail: bernd.zehnle(at)ortenau-klinikum.de